Cliff Richard And The Shadows in Köln

 
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Cliff Richard And The Shadows in Köln

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Gepostet: 02.12.2009 - 17:39 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

als langjähriger Cliff und Shadows Fan bin ich natürlich zu ihrem einzigen Auftritt nach Köln gepilgert. War restlos begeistert - Rock n Roll wie er im Buche steht. Ich überlasse hier besser die Kritik der Presse, die wohl nicht so voreingenommen ist!!

Gruß

Hardi



Cliff Richard - alte Liebe rostet nicht (Der Westen - WAZ Gruppe)

Köln. Cliff Richard and the Shadows bescherten einer treuen Fan-Gemeinde einen großen Abend in der Kölner Lanxess-Arena.

Wie das so ist, wenn sich alte Freunde nach langer Zeit wiedersehen: Man kommt ins Quatschen. Als Cliff Richard „Summer Holiday” anstimmte, geriet die Arena also nicht nur ins Schunkeln, sondern tauschte auch selig die Erinnerungen an den ersten Mallorca-Urlaub aus. Und als die Shadows endlich „Apache” spielten, kursierten in Block 209 die Anekdoten aus der schlechten alten Zeit, als man sich nur eine billige Kopie der Fender Stratocaster leisten konnte und deshalb am Original-Sound eines Hank Marvin einfach scheitern musste. So war das am Samstag in der Kölner Lanxess-Arena, wo die Fan-Gemeinde einer der ganz großen Pop-Legenden einen großartigen Abend verbrachte.

Vielleicht waren die Shadows die eigentlichen Stars dieser Gala-Show, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums zusammengestellt worden war. Cliff Richard ist ja ein ewiger Pop-Star, der schon deswegen in Erinnerung bleibt, weil er immer noch unverdrossen zum Weihnachtsfest um die Nummer eins in den englischen Hitparaden kämpft. Die Shadows dagegen verschwanden in den letzten Jahrzehnten wieder im Schatten – obwohl nachgeborene Gitarren-Götter wie Brian May, Eric Clapton oder Mark Knopfler einen Hank Marvin stets als große Inspiration zitieren.


Cliff ließ die Rockschöße flattern

An diesem Abend war noch einmal alles so wie damals, und es war gut. Balladen wie das wenig gespielte „Voice in the Wilderness” haben wir trunken vor Erinnerungen mit dem Feuerzeug begleitet, Kracher wie der Eddie-Cochran-Klassiker „C'mon Everybody” wären fast in einem Tänzchen im Gang gegipfelt, wenn nicht die Hüfte so gezwickt hätte. Bester Laune, servierten die Shadows sogar ihre berühmten kleinen Tanzschritte, immer synchron!, und Cliff ließ die Rockschöße flattern.

Zwischen den Songs wurde Schabernack mit der Fönfrisur von Bruce Welch getrieben, Brian Bennett hatte nicht nur sein Schlagzeug, sondern auch Sohn Warren nebst Keyboards mitgebracht, und offen blieb nur die Frage: Waren Cliff und Bruce schon immer so dick miteinander und Hank stand ein wenig abseits, oder kam uns das nur an diesem Abend so vor?

Wie das so ist, wenn sich alte Freunde wiedersehen: Nicht alles kann erschöpfend beantwortet werden.
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Gepostet: 02.12.2009 - 18:22 Uhr  ·  #2
Musikalische Zeitreise mit Sir Cliff

Kölner Stadt Anzeiger

Cliff Richard und die Shadows ließen bei ihrem gemeinsamen Konzert in der Lanxess-Arena die 60er Jahren wieder lebendig werden. Nicht nur mit Klassikern wie "Summer Holidy" unterhielt Sir Cliff das Publikum, sondern auch mit Anekdoten aus seinem Leben.


Köln - Eine gelungene Zeitreise in der Lanxess-Arena; Cliff Richard und die Shadows feierten 50 Jahre gemeinsame Musikgeschichte, und beim einzigen Konzert in Deutschland wurden die 60er Jahre wieder lebendig. Damals wurde der in England schon als Star geltende Richard - 1995 sogar von der Queen geadelt - mit Songs wie „Rote Lippen soll man küssen“ oder „Das ist die Frage aller Fragen“ auch hierzulande berühmt. Auf Deutsch sang er in Köln allerdings nicht - dafür Klassiker wie „I'm the lonely one“ oder „Summer Holiday.“ Der Sänger und die Shadows sind vor allem jung geblieben - zumindest optisch. Der 69-Jährige tänzelte und swingte in bester Elvis-Manier durch seine größten Hits, sah keinen Tag älter als 45 aus und war - selbstverständlich in Lackschuhen - leichtfüßiger als mancher 20-Jährige. Er fand genug Zeit und Atem, um Geschichten zu erzählen. So erinnerte er sich an die Erfindung der CD: „Der Sound war super, aber man konnte nur eine Seite abspielen!“ Die Shadows spielten zwischendurch einige ihrer instrumentalen Hits, wie „Apache“, der auch heute noch oft Verwendung in Hip-Hop-Songs findet und dementsprechend hohen Wiedererkennungswert hat. Die Band hatte in den 60er und 70er Jahren vor allem mit Filmmusik große Erfolge gehabt. In der Arena machten sich die Musiker recht selbstironisch über ihr Alter lustig. Gitarrist Bruce Welch erklärte, wie glücklich er sich schätze, in Köln zu spielen: „Aber in unserem Alter freuen wir uns doch, überhaupt noch irgendwo zu sein.“ Richard selbst erklärte seine Leidenschaft, Oldies zu spielen, damit, dass er ein Oldie sei. Und zwar einer, der ohne Ermüdungserscheinungen gut drei Stunden durchhielt. Da braucht er keinen Vergleich mit jungen Musikern zu scheuen. (eli)
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Re: Cliff Richard And The Shadows in Köln

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Gepostet: 02.12.2009 - 20:07 Uhr  ·  #3
Ja, es war richtig klasse und witzig obendrein,
weil viele Fans in der 25-minütigen Pause etwa so
fachsimpelten:
FRAKTION 1: "Die Shadows waren weltklasse,
nur der tanzende Clown dazwischen, wie heisst er
noch gleich?"
FRAKTION ZWEI: "Schade, dass Cliff Richard nur
den alten Gitarrensound von früher hatte. Ich hätte
mir mehr aus den 80er Jahren gewünscht!.

MEINE MEINUNG: Super-Konzert. Lediglich der kleine
Wehrmutstropfen, dass er keinen einzigen Song in
deutsch gebracht hatte. Ich hatte da mit einer Zugabe-
nummer als Verbeugung für das Publikum gerechnet.
Da er vorher schon "Lucky Lips" brachte, ging ich von
"Rota Lippen sohl mann kussen" aus, da er in Deutschland
ja viele Dutzend deutsche Songs eingespielt hatte und
der Song im Tournee-Set war...

Keep Smiling!
Dieter
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Cliff Richard und die Shadows in Köln

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Gepostet: 02.12.2009 - 21:41 Uhr  ·  #4
...... zumal er bei Carmen Nebel eben diesen Song angespielt hat! Wäre ganz witzig gewesen, aber hier ist wohl alles 100% geplant und es ist keine Abweichung möglich! Schade!

Gruß

Hardi
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Re: Cliff Richard And The Shadows in Köln

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Gepostet: 05.12.2009 - 15:03 Uhr  ·  #5
.. dennoch, eine supertolle Show: hier das Album, im
Frühjahr 2009 neu eingespielt: CLIFF sprach auf der Bühne
davon, dass sogar 3 Lieder darauf seien, die er noch nie
vorher eingespielt habe....
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